Vereinigung Schweiz-Cuba mit Projekten zur praktischen Solidarität

Solarkocher für Kubas ländlichste Gebiete

Mit Unterstützung (Kontaktvermittlungen) des VSC konnte im letzten Jahr unter der Führung des FSK (Förderverein für Solarkocher) in Kuba ein Projekt zur Verbreitung von Solarkochern in ländlichen Gebieten der Provinz Camagüey geplant werden. Die langen Bewilligungsprozesse der kubanischen Behörden zur Importgenehmigung von Schenkungen haben ein zügiges Voranschreiten des Projektes bisher verhindert. Der FSK wurde per Ende 2015 aufgelöst und unser Projekt wartet auf die Verwirklichung. An der letzten Sitzung der VSC Sektion Basel, stellte das ehemalige Vorstandsmitglied FSK und Neumitglied VSC, Ester Dürrenberger, den Antrag, das von FSK reservierte Kapital für das SK Projekt auf ein Spezialkonto beim VSC zu transferieren. Der Antrag wurde genehmigt. Damit besteht die Hoffnung, dass dieses Projekt unter der Führung von Ester Dürrenberger mit dem Projektleiter Alien Perez Santos in Havanna doch noch realisiert werden kann.

 

solarkocher
Herstellung eines Solarkochers durch einen Freiwilligen

Unsere Unterstützung für Guantánamo

Gemeint sind natürlich Stadt und Provinz Guantánamo und nicht die US-Militär- und Folter-Basis auf kubanischem Boden. Die Basler Sektion der VSC engagiert sich bekanntlich seit Jahren in der südlichsten Provinz von Kuba und kann dabei einige schöne Resultate ausweisen. In Zusammenarbeit mit Solidaritätsgruppen aus Italien, Deutschland und Spanien wurde die Instandstellung des Gästehauses des ICAP (Kubanisches Institut für Völkerfreundschaft) der Provinz Guantánamo mitfinanziert. Ganz schön präsentiert sich auch die Behindertenschule „14 de Junio“, wo neben den Einheimischen vor allem spanische Brigadisten Hand anlegten und die VSC Basel entscheidende Finanzmittel aufbrachte.

Wie schon berichtet, konnte auch der Versammlungsraum im Gebäude des ICAP (Instituto Cubano de Amistad con los Pueblos) finanziert werden. Er trägt den Namen Salón Basilea.

Die Idee, das Zentrum für komplizierte Schwangerschaften in der Provinz Guantánamo, den Hogar Materno Perez Perez zu unterstützen, entstand im November 2014 anlässlich einer Zusammenkunft mit der Delegierten Ana Teresa des ICAP und Yeni, der Vertreterin des Gesundheitsdepartements. Und dabei wurde eine Unterstützung in Form einer Donation von 10‘000 CUC vereinbart.

In der Folge wurden die gängigen Vorurteile über die kubanische Bürokratie zumindest nicht abgebaut. Immerhin konnte in Erfahrung gebracht werden, dass sich kubanische Projektierung und Budgetierung am Kalenderjahr orientiert und unsere Eingabe wohl zu knapp vor Jahresende erfolgte.

Im April erhielten wir die lange Zeit eingeforderten Daten für die geplante Modernisierung des Zentrums in Form von Dokumenten, die alle Unterschriften der obersten Verantwortlichen der Behörden tragen. Wir hoffen, bald in Wort und Bild von den Arbeiten berichten zu können.

Falls ihr eines der Projekte unterstützen möchtet, dann meldet euch doch bei der Vereinigung Schweiz-Cuba oder per Mail: national@cuba-si.ch

(kubainfos)

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Damen in Weiss attackieren ältere Anwohner (+Video)

Nachdem schon öfters berichtet wurde, dass die Damen in Weiss gegen Anwohner handgreiflich wurden, taucht nun ein weiteres Video auf, das diese Berichte bestätigt. 

„Die Welt“ berichtet folgendermassen über die Dissidentengruppe, die von Organisationen wie dem Igfm und US-Amerikanischen Interessengruppen finanziell unterstützt und aufgebaut werden:

…die Damen in Weiß marschieren sonntags nach den Gottesdiensten schweigend durch verschiedene kubanische Städte. Ihr pazifistisches Engagement erinnert an die „Großmütter der Plaza de Mayo“ in Buenos Aires, die sich ebenfalls mit einem regelmäßigen Schweigemarsch gegen die argentinische Militärdiktatur auflehnten….

Verdrehter und unwahrer könnten diese Aussagen kaum sein.

Erstens haben sich die „Grossmütter der Plaza de Mayo“ in Buenos Aires öffentlich von diesem Plagiat aus Kuba distanziert: „Diese sogenannten Damen in Weiß verteidigen den Terrorismus der USA, während wir, die Madres de Plaza de Mayo, die Liebe zu unseren Söhnen symbolisieren, die durch von der USA eingesetzten Tyrannen getötet wurden.“ 

Zweitens laufen die Damen in Weiss schreiend und Flyer- werfend durch die Strassen Havannas, blockieren Strassen und greifen auch mal Anwohner tätlich an, die sich dieser Show entgegenstellen. Diese inszenierten Auftritte enden vielfach nach dem selben Muster. Nach der eigentlichen, tolerierten Demonstration laufen die Frauen und ein paar Unterstützer noch ein paar Strassen weiter und blockieren den Verkehr. Sobald die Polizei anrückt, werfen sie sich auf den Boden und lassen sich medienwirksam und schreiend davon tragen. Nach einer kurzen Kontrolle auf dem Polizeiposten sind die Berufsdemonstrantinnen bereits wieder auf freiem Fuss.

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass jede Person, die bei den Demonstrationen gegen die Regierung teilnimmt, auch eine finanzielle Unterstützung erhält.Was in Kuba jedoch aktuell am meisten für Empörung sorgt, ist die Gewaltätigkeit dieser angeblich pazifistischen Damen gegen Gegendemonstranten. Das neueste Video zeigt, wie Berta Soler und ihre Mitstreiterinnen insgesamt drei Senioren brutal attackieren. Dies wird nun wohl für ein juristisches Nachspiel sorgen. Die hiesigen Medien werden jedoch einen politischen Prozess daraus machen wollen und behaupten, die Anschuldigungen gegen die Damen in Weiss seien fingiert, um sie mundtot zu machen. Dank diesem Video kann dies glücklicherweise entkräftet werden:

„Wir können sie nicht dazu zwingen, die Wahrheit zu sagen. Aber wir können sie zwingen, immer unverschämter zu lügen!“ 

(kubainfos)