„Die kubanische Revolution: Entstehung und historische Entwicklung“ – Die Gefahr liegt im Vergessen

Am gestrigen Dienstag wurde in Havanna das Erste Internationale Symposium „Die kubanische Revolution: Entstehung und historische Entwicklung“ eröffnet

Der bedeutsamsten historischen Prozesse in der Geschichte der Menschheit“, sagte René González Barrios. Foto: Ismael Batista
Der bedeutsamsten historischen Prozesse in der Geschichte der Menschheit“, sagte René González Barrios. Foto: Ismael Batista

„Die kubanische Revolution ist einer der bedeutsamsten historischen Prozesse in der Geschichte der Menschheit; daher haben wir mehr als einen Grund, um sie zu studieren, zu bewerten und Lehren zu ziehen aus den Erfolgen und Fehlern, die wir beim Aufbau des Sozialismus gemacht haben.“ Mit diesen Worten eröffnete René González Barrios, Präsident des Instituts für Geschichte Kubas, am Dienstag das Erste Internationale Symposium „Die kubanische Revolution: Entstehung und historische Entwicklung“.

Dieses Ereignis, das bis zum morgigen 15. Oktober im hauptstädtischen Kongresspalast von Havanna stattfindet, bringt mehr als 70 Wissenschaftler, Historiker, Dozenten und Studenten aus Asien, Europa und vom amerikanischen Kontinent mit dem Ziel zusammen, eine Debatte der Ideen und Kenntnisse anzuregen, die ausgehend von der Geschichtswissenschaft zu einem besseren Verständnis unseres revolutionären Prozesses in all seiner Komplexität beiträgt.

González Barrios, der auch der Vorsitzende des Organisationskomitees des Symposiums ist, sagte, die Revolution sei die logische Folge der Radikalisierung des Denkens eines Volkes, das der Korruption und Armut überdrüssig war, in die das Land vor 1959 versunken war. Er betonte weiter, dass sie als Beispiel für andere emanzipatorische Prozesse diente, denn, „in dem Maße, in dem die kubanische Revolution siegreich aus den Angriffen des Imperialismus hervorging, wollten viele Völker sie nachmachen“.

„Seit langer Zeit war ein Ereignis wie dieses notwendig“, sagte seinerseits Eduardo Torres Cuevas, Präsident der Geschichtsakademie Kubas. Er fügte hinzu, dass dies ein bereicherndes Treffen sein würde, da es ermögliche, mehr als ein halbes Jahrhundert der jüngsten Geschichte ins Gedächtnis zurückzurufen.

Die Geschichte sei gemacht worden, betonte er, aber in vielen Fällen sei sie nicht geschrieben worden, und es bestehe die Gefahr, dass sie in Vergessenheit gerate. Es sei zwingend notwendig, das historische Gedächtnis zu retten und diese Wissensquelle auszunutzen, über die die Teilnehmer dieses Treffens verfügten.

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