Damit die Debatte die ganze Jugend erreicht

José Ramón Machado Ventura, zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, stand dem 11. Plenum des Nationalen Komitees der Union der Kommunistischen Jugend (UJC) vor.

Jugendliche aus vielen Teilen des Landes beteiligten sich mit Redebeiträgen an der Debatte Foto: Anabel Díaz
Jugendliche aus vielen Teilen des Landes beteiligten sich mit Redebeiträgen an der Debatte Foto: Anabel Díaz

Kurze Zeit vor dem im Juli stattfindenden 10. Kongress der UJC wurde gestern im Kongresszentrum Lazaro Peña das 11. Plenum des Nationalen Komitees dieser Organisation abgehalten.

Dies war der Ort, um über den Stand der auf dem 9. Kongress angenommenen Vereinbarungen zu sprechen. Man kam zu dem Schluss, dass wenn sich auch die Organisation fortentwickelt habe, noch Unzufriedenheit darüber bestehe, dass die großen Events eine größere Wirkung auf die Jugend gehabt hätten als die eigenen sich selbst gestellten täglichen Ziele. Außerdem gab es verschiedenartige Auffassungen darüber, was die Ausbildung der Kader der UJC angeht.

Darüber sagte José Ramón Machado Ventura, dass die Zeit der schematisch handelnden Kader zu Ende sei und dass es jetzt darauf ankomme, Führungspersonen zu formen, die mit ihrem eigenen Kopf denken, zum Nutzen derer, die sie vertreten.

Er sagte weiter, dass auch wenn man diesen Orientierungen geben müsse, sie aber dennoch Autonomie haben müssten, damit es ihnen möglich sei, geeignete Problemlösungen zu finden.

An anderer Stelle der Debatte sagte Machado Ventura, es sei notwendig, dass die Komitees an der Basis über ihre Schwierigkeiten vor Ort sprechen, um so die Beschlüsse beeinflussen und an ihnen teilhaben zu können. Er betonte die elementare Rolle des Generalsekretärs.

Was die Vereinbarungen angehe, die noch vom vorherigen Kongress bestehen geblieben seien und auf denen man bestehen müsse, unterstrich die zweite Sekretärin der UJC Susely Morfa González die integrale Vorbereitung der Kader, der Aktiven und der Jugendlichen, das Eingehen auf deren Besorgnisse, die aufmerksame Beobachtung des Umfelds der Jugend als Möglichkeit, die Anzahl der Aktiven zu erhöhen, den Eintritt in die Kommunistische Partei Kubas, die Förderung von Aktivitäten, die die Geschichte Kubas den Jugendlichen näher bringen, die Berufsausbildung sowie die Fortsetzung der Studien und die Arbeitsvermittlung.

Weiter müsse man sich mit den Laufbahnen beschäftigen, denen Priorität eingeräumt werde, dem nicht-staatlichen Sektor Aufmerksamkeit zuwenden und Jugendliche für den freiwilligen weiblichen Militärdienst gewinnen. Ein besonderer Schwerpunkt müsse auf die Nutzung neuer Technologien und sozialer Netze für den ideologischen Kampf gelegt werden sowie auf die Förderungt von Freizeitaktivitäten.

Die erste Sekretärin der UJC in Holguín, Neyla Leyva Rodriguez, hob hervor, dass es in dem Kontext, in dem Kuba aktuell lebe, wichtig sei, gemeinsam an der besseren Vorbereitung der Kader zu arbeiten und mehr Möglichkeiten in der politischen und ideologischen Arbeit zur Verfügung zu haben.

Autor: Amaya Saborit Alfonso (Granma), Verbesserung der Übersetzung durch kubainfos

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